Kindesmissbrauch

Kindesmissbrauch/ Kinderschutz

Kinder sind zu oft stumme Opfer − es muss geholfen werden

Es wird Abend. Das Kind kann nicht schlafen. Es klagt über Bauchweh und Kopfschmerzen. Es weint, scheinbar grundlos. Die Eltern bestehen darauf, dass es im Bett bleibt. Ihr Kind braucht ja seinen Schlaf, denken sie. Sie wissen nichts.

 

Missbrauch scheut das Licht, darum nicht weghören und wegsehen!

 

Sie wissen nicht, dass ihr Kind keine Worte hat, um zu beschreiben, was ihm angetan wurde.

Sie wissen nicht, dass es Angst hat, über sein schreckliches Geheimnis zu sprechen.

Sie wissen nicht, dass es sich die Schuld gibt an dem, was geschehen ist.

Keiner weiß es. Nur das Opfer und der Täter.

Gegen Kindesmissbrauch Worte finden

Missbrauch scheut das Licht. Nur sehr selten gibt es Zeugen. Das Opfer des Kindesmissbrauchs muss erst aktiv werden, bevor ihm geholfen werden kann.

Das Sicher-Stark-Konzept berücksichtigt diesen Umstand. Die Kinder erfahren, dass sie aussprechen dürfen, was ihnen nicht gefällt. Sie lernen, auf ihr Bauchgefühl zu achten. Sie lernen, dass es gute und schlechte Geheimnisse gibt, und dass sie schlechte Geheimnisse nicht für sich behalten müssen. Sie lernen, NEIN zu sagen, zu schreien, aus schlimmen Situationen wegzulaufen, sich körperlich zu wehren und sich an Erwachsene um Hilfe zu wenden.

Es gibt keine Versicherung gegen Kindesmissbrauch. Aber ein (selbst)sicheres und „starkes“ Kind hat weit größere Chancen, kein Opfer zu werden.

 

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